Muster 01
Verantwortung ist nicht klar zugeordnet
Im Alltag
Das Thema ist da. Mehrere arbeiten daran, jeder bringt etwas ein. Es wird abgestimmt, ergänzt und weitergegeben. Trotzdem ist nicht klar, wer es wirklich zu Ende bringt.
Was daraus entsteht
Aufgaben werden parallel bearbeitet oder bleiben zwischendurch liegen. Dinge werden doppelt gemacht oder gar nicht. Am Ende fehlt der klare Abschluss.
Wie man sich dann verhält
Man arbeitet mit, aber übernimmt nicht die Führung. Man wartet eher ab oder orientiert sich an anderen, statt selbst den Punkt zu setzen.
Der eigentliche Punkt
Es ist nicht eindeutig festgelegt, wem das Thema gehört und wer es bis zum Ergebnis bringt. Mehrere arbeiten daran, aber keiner bringt es sauber zum Abschluss.
Muster 02
Verantwortung wird weitergereicht, statt wirklich übernommen
In der Übergabe
Die Aufgabe wird übergeben und damit abgehakt. Kommt später etwas zurück, ist keiner mehr richtig dran. Rückfragen landen irgendwo, werden weitergeschoben oder bleiben einfach offen.
Wie es weiterläuft
Die Aufgabe wandert durch mehrere Hände. Jeder macht ein Stück, aber keiner bringt es am Ende zusammen. Rückfragen entstehen, Dinge werden neu abgestimmt oder bleiben einfach stehen.
Wie man sich dann verhält
Man fühlt sich nach der Übergabe nicht mehr zuständig. Man hat es weitergegeben und erwartet, dass es dort gelöst wird. Eigene Verantwortung endet an diesem Punkt.
Der eigentliche Punkt
Verantwortung wird wie eine Aufgabe behandelt, die man weiterreichen kann. Das Thema läuft durch mehrere Hände, aber es bleibt offen, wer es von Anfang bis Ende verantwortet.
Muster 03
Verantwortung ist benannt, wird im Alltag aber nicht eingelöst
Wenn es darauf ankommt
Die Zuständigkeit ist geklärt. Jeder weiß, wer verantwortlich ist. Trotzdem wird bei Problemen gezögert oder ausgewichen. Entscheidungen werden aufgeschoben oder nicht konsequent umgesetzt.
Was daraus wird
Themen bleiben länger offen als nötig. Probleme werden eher verwaltet als gelöst. Ergebnisse entstehen langsamer oder nicht in der erwarteten Qualität.
Wie man dann damit umgeht
Man bleibt in der eigenen Aufgabe, geht aber nicht wirklich in die Verantwortung. Man wartet auf Rückmeldung, auf Zustimmung oder auf den richtigen Moment, statt selbst klar zu handeln.
Der eigentliche Punkt
Die Verantwortung ist klar verteilt, aber im Alltag zieht man sich zurück und wartet, statt selbst zu handeln.